Aktuelles
In diesem Bereich informieren wir über aktuelle Einsätze, besondere Veranstaltungen sowie Neuigkeiten und Entwicklungen innerhalb unserer Gemeindefeuerwehr.
Gemeinsam stark. Für Geesthacht.
Die letzten Berichte
Gemeinsam stark. Für Geesthacht.

Schwerer Verkehrsunfall auf der A25 In der Nacht zu Montag wurden wir kurz nach 0 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall auf die Autobahn 25 alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bot sich den Feuerwehrleuten ein großes Trümmerfeld. Zwei Pkw waren aus bislang ungeklärter Ursache miteinander kollidiert. Trümmerteile der Fahrzeuge verteilten sich über mehrere Fahrstreifen. In einem der beteiligten Fahrzeuge befanden sich zwei schwer verletzte Personen. Eine davon war im Fahrzeug eingeklemmt. Im zweiten Pkw wurde eine leicht verletzte Person vorgefunden. Eine der schwer verletzten Personen erlitt lebensbedrohliche Verletzungen und musste im Rahmen einer sogenannten Sofortrettung umgehend aus dem Fahrzeug befreit werden. Nach der medizinischen Erstversorgung durch den Rettungsdienst wurde die Person unter laufender Reanimation in ein Krankenhaus transportiert. Dort erlag sie später leider trotz umfangreicher medizinischen Maßnahmen ihren schweren Verletzungen. Für die zweite schwer verletzte Person wurde eine umfassende technische Rettung durchgeführt. Mithilfe hydraulischer Rettungsgeräte verschafften sich die Einsatzkräfte Zugang zur Patientin und befreiten diese schonend aus dem Fahrzeug. Nach der Befreiung wurde die Patientin durch den Rettungsdienst weiter versorgt und in eine Klinik transportiert. Um einen möglichst schnellen und schonenden Transport zu ermöglichen, wurde hierfür der Rettungshubschrauber „Christoph 42“ aus Rendsburg alarmiert. Die leicht verletzte Person aus dem zweiten Pkw wurde ebenfalls rettungsdienstlich versorgt und in eine Klinik transportiert. Aufgrund der belastenden Einsatzsituation wurde für die eingesetzten Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst die PSNV-E (Psychosoziale Notfallversorgung für Einsatzkräfte) alarmiert. Zusätzlich wurde für die Angehörige die PSNV-B (Psychosoziale Notfallversorgung für Betroffene) des Kreises hinzugezogen. Die Polizei hat noch in der Nacht mit der Unfallaufnahme begonnen und die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Beitrag: M. Tepp Foto/s: T. Jann/ Lübecker Nachrichten WEITERE FOTOS FINDEN SIE AUF INSTAGRAM (Feuerwehr.Geesthacht)
Durch Tauwetter kam es zu starkem Schmelzwasserabfluss von einem Feld in eine Senke. Das Wasser drohte, in ein angrenzendes Wohngebäude einzudringen. Unterstützung beim Lenzen des betroffenen Bereichs. Mehrere tausend Liter Wasser wurden mithilfe einer Tragkraftspritze (TS) abgepumpt. Die Freiwillige Feuerwehr Hamwarde wurde von uns mit unserer TS unterstützt. Das Wohngebäude konnte erfolgreich vor Wassereintritt geschützt werden. Der Einsatz wurde nach Beseitigung der Gefahr beendet.

Am vergangenen Freitag fand unsere diesjährige Jahreshauptversammlung statt. Nach der Begrüßung folgten die Berichte aus der Kinder- und Jugendfeuerwehr, die eindrucksvoll zeigten, wie stark unser Nachwuchs aufgestellt ist. Mit 347 Einsätzen in der Ortswehr Geesthacht und insgesamt 392 Einsätzen in der Gemeindefeuerwehr war 2025 erneut ein intensives Jahr. Besonders in Erinnerung bleiben das Großfeuer in der Dünenstraße, mehrere schwere Verkehrsunfälle sowie der Großbrand an der Bertha-von-Suttner-Schule. Auch emotional belastende Einsätze gehörten dazu. Hier zeigt sich, wie wichtig Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung sind. Auch technisch haben wir uns weiterentwickelt: Mit der neuen Drehleiter und dem Gerätewagen für Atemschutz, Strahlenschutz und Gefahrgut sind wir zukunftssicher aufgestellt. 2026 folgt die Neubeschaffung unseres Mehrzweckbootes. Aktuell leisten 100 Kameradinnen und Kameraden aktiven Dienst, 20 gehören der Ehrenabteilung an. Unsere Nachwuchsabteilungen zählen 33 Löschzwerge und 38 Mitglieder in der Jugendfeuerwehr. Im Bericht der Wehrführung blickte Sascha Tönnies auf das vergangene Jahr zurück und richtete dabei auch persönliche Worte an die gesamte Wehr. Besonders prägend war sein Dank an alle Kameradinnen und Kameraden: „Unser wichtigstes Einsatzmittel fährt nicht auf vier Rädern. Es braucht keinen Kraftstoff, sondern sehr viel Engagement und Zeit. Wertschätzung ist die einzige Währung, die im Ehrenamt wirklich zählt.“ Bei den Wahlen wurden Sascha Tönnies als Ortswehrführer und Dennis Bruhn als stellvertretender Ortswehrführer bestätigt. Ebenfalls wiedergewählt wurden Markus Rieckmann als Zugführer Technikzug sowie Lars Arne Bylda als Gruppenführer LF 20, Lorenz Kasch als Gruppenführer HLF 2 und Denis Wendorf als Gruppenführer HLF 3 – ein starkes Zeichen für Vertrauen und Beständigkeit. Befördert wurden Leonie Loop, Donovan Giebel, Marvin Roßdeutscher, Magdalena Thal, Lena Spanka, Jacob Wollenberg, Jerik Schröder, Sebastian Kurz, Tjorben Penning und Marvin Tepp. Für langjährige Dienstzeit wurden Kameraden für 10, 30, 40 und 50 Jahre ausgezeichnet. Das Brandschutzehrenzeichen in Silber erhielten Jens Beeskow, Björn Lüdtke, Michael Siewert, Sascha Tönnies und Sebastian Weidner. In die Ehrenabteilung aufgenommen wurden Detlef Benthin, Andreas Sech, Udo Wendlandt, Peter Kruse und Bernd Marquardt. Gemeinsam stark. Für Geesthacht.

Das winterliche Schneewetter sorgte am Wochenende für zahlreiche Einsätze. Die beiden Ortswehren Ortswehr Geesthacht und Ortswehr Grünhof-Tesperhude verzeichneten gemeinsam rund 80 wetterbedingte Einsätze. Zahlreiche umgestürzte Bäume sowie gefährlich herabhängende Äste mussten von Straßen und Gehwegen entfernt werden. Durch die hohe Schneelast waren Äste abgebrochen, blockierten Verkehrsflächen oder hingen noch lose in den Bäumen und stellten eine Gefahr dar. Aufgrund des hohen Einsatzaufkommens wurde unsere Amtsführungsstelle besetzt, um die Einsätze zentral zu koordinieren. Zusätzlich unterstützte uns die Feuerwehr Lauenburg mit einer Drehleiter. Vielen Dank für die kameradschaftliche Unterstützung! 🚒🤝❄️ Ein LKW rutschte bei glatten Straßenverhältnissen in den Graben. Außerdem führten wir eine Erstversorgung nach einem Sturz im Schnee durch, bis der Rettungsdienst eintraf. ❄️🚨 Gemeinsam stark. Für Geesthacht. Bericht: M.Tepp Bilder: T.Jann / Lübecker Nachrichten, Feuerwehr Geesthacht

Übergang in die Ehrenabteilung Am heutigen 31. Dezember verabschieden wir fünf Kameraden aus dem aktiven Einsatzdienst in die Ehrenabteilung. Bernd Marquardt, Peter Kruse, Ulli Wendlandt, Andreas Sech und Detlef Benthin haben unsere Feuerwehr über viele Jahre hinweg mit großem Engagement, Verlässlichkeit und gelebter Kameradschaft geprägt. Der Abschied wurde heute mit einem besonderen Programm begleitet. Nach einem gemeinsamen Frühstück mit der Wehrführung folgte eine Bootsfahrt zum Anleger am Menzer-Werft-Platz, wo in gemeinsamer Runde angestoßen wurde. Anschließend ging es für die Kameraden noch einmal in luftige Höhe, um eine Ehrenrunde über Geesthacht zu drehen. Den Abschluss bildete eine gemeinsame Kolonnenfahrt als Ehrenrunde durch das Stadtgebiet zurück zur Hauptwache, wo der Vormittag in kameradschaftlicher Atmosphäre ausklang. Die Kameraden blicken dankbar zurück: „Über mehrere Jahrzehnte konnten wir uns leistungsstark für die Sicherheit der Gemeinde Geesthacht einsetzen und die gute Kameradschaft unserer Feuerwehr festigen. Die Gewissheit, diese Aufgaben in den guten Händen der nächsten Generationen zu wissen, lässt uns zufrieden zurücklehnen.“ Wir sagen Danke für euren langjährigen Einsatz, eure Zeit und eure Verbundenheit zur Feuerwehr. Auch in der Ehrenabteilung bleibt ihr ein fester und wichtiger Teil unserer Gemeinschaft.

Um 6:35 Uhr wurde die Nachtruhe für einige von uns, durch die Einsatzalarmierung "Wasser auf Straße", frühzeitig beendet. Durch einen größeren Wasserrohrbruch in der Geesthachter Straße stand nicht nur die Bundesstraße unter Wasser, sondern es lief auch ein ca. 40 m² großer Keller ca. 30 cm mit Schlamm und Wasser voll. Während die Stadtwerke das Wasser in der Straße abstellten, fingen wir an den Keller leer zu pumpen. Nach 3,5 Stunden rückten wir schließlich wieder ein und der 2.Weihnachtsfeiertag konnte beginnen. Bericht:A.Obermüller Foto/s: Feuerwehr Geesthacht

Am Dienstagvormittag wurden wir um 09:29 Uhr zu dem Stichwort „FEU G – Lagerhalle brennt“ in die Mercatorstraße alarmiert. Bereits auf Anfahrt war eine deutliche Rauchentwicklung sichtbar, die das Meldebild bestätigte. In der Halle brannten mehrere Paletten innerhalb eines Regalsystems. Der Brand hatte sich schnell ausgebreitet und sorgte für eine starke Rauchentwicklung. Die ersten Einsatzkräfte gingen unter Atemschutz mit einem C-Rohr zur Brandbekämpfung vor. Im Laufe des Einsatzes wurde die Feuerwehr Dassendorf nachalarmiert, um zusätzliche Atemschutzgeräteträger zu stellen. Um den Brand effektiv bekämpfen zu können, wurden brennende Paletten mittels E-Ameise aus dem betroffenen Bereich hinaus ins Freie gebracht und dort abgelöscht. Parallel wurde die Lagerhalle mit Druckbelüftern entraucht, um die Sichtverhältnisse zu verbessern und den Brandrauch aus dem Gebäude zu entfernen. Insgesamt kamen acht Atemschutztrupps zum Einsatz. Ein Wartungstechniker musste aufgrund einer Rauchvergiftung vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus transportiert werden. Neben uns und der Feuerwehr Dassendorf waren der Rettungsdienst, die Polizei, das Ordnungsamt sowie der Energieversorger vor Ort. Die Nachlöscharbeiten dauerten bis zum frühen Nachmittag an. Foto/s: Timo Jann/Lübecker Nachrichten & Feuerwehr Dassendorf (letztes Foto)

Am 1. Dezember 2025 findet in Schleswig Holstein der große Tag der Feuerwehren statt. Der Aktionstag hat sich inzwischen in vielen Gemeinden fest im Jahresablauf verankert und soll das Thema Feuerwehr stärker in die Öffentlichkeit bringen. Feuerwehren im ganzen Land zeigen an diesem Tag ihre Arbeit, informieren über wichtige Themen und möchten Menschen für das Ehrenamt begeistern. Viele Wehren planen eigene Aktionen, kleine Veranstaltungen oder kreative Ideen, um sichtbar zu sein. Jede Aktion zählt. Komm gern vorbei und informiere dich bei uns in Geesthacht: Am Montag, 1. Dezember 2025, 10:00 bis 14:30 Uhr in der Einkaufsstraße Geesthacht, Höhe Nessler/Marktpassage Wir freuen uns auf dich! Deine Feuerwehr Geesthacht

Am 22. November fand in Geesthacht die jährliche Abschlussprüfung des Grundausbildungslehrgangs statt. Seit März dieses Jahres trafen sich die Anwärterinnen und Anwärter jeden Mittwoch um 19 Uhr bei den verschiedenen ausbildenden Feuerwehren im Amt, um die grundlegenden Tätigkeiten der Feuerwehr systematisch zu erlernen. Am vergangenen Samstag war es schließlich soweit, die lang erwartete Abschlussprüfung stand an: Die Prüfung begann mit einem schriftlichen Test, in dem die Anwärterinnen und Anwärter verschiedene Fragen beantworten mussten. Anschließend überprüften die Prüfer an drei unterschiedlichen Stationen das praktische Wissen. Nach einer Mittagspause startete die praktische Abschlussprüfung. Das Einsatzszenario sah vor, dass an einem Objekt in Geesthacht mehrere Personen an Fenstern und auf Balkonen stehen und um Hilfe schreien, ihr Rückweg war durch „Rauch“ versperrt. Die Trupps der Löschfahrzeuge mussten unter dem Einsatz der vierteiligen Steckleiter die Personen retten. Dazu wurde zuerst die Leiter aufgestellt und gesichert, anschließend konnte der Angriffstrupp über die Leiter zur Person vordringen und sie nach dem Einbinden in den Rettungsknoten über die Leiter retten. Parallel dazu wurde eine Wasserversorgung aufgebaut und Vorbereitungen für das ABC-Einbinden durchgeführt. Wir freuen uns, mitteilen zu können, dass alle Anwärterinnen und Anwärter die Abschlussprüfung erfolgreich bestanden haben. Dem Amt Hohe Elbgeest, der Gemeinde Wentorf sowie der Stadt Geesthacht stehen nun 20 neue Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner zur Verfügung, die künftig in Einsätzen und Übungen gefordert werden. Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Grundausbildung! Weitere Bilder findet ihr auf Instagram: @feuerwehr.geesthacht Bericht: T.Voigt Foto/s: Feuerwehr Geesthacht, T.Jann/Lübecker Nachrichten

Am 22.11.25 um 10:02 Uhr wurde die Gemeindefeuerwehr Geesthacht auf die B5 Höhe Grüner Jäger gerufen. Aus ungeklärter Ursache ereignete sich dort ein Verkehrsunfall. Zwei Fahrzeuge stießen frontal zusammen. Während ein Fahrer selbstständig aus seinem PKW aussteigen konnte, musste der 2.Fahrer mit hydraulischem Rettungsgerät aus seinem Fahrzeug befreit werden. Dazu wurde auf der Fahrerseite eine große Seitenöffnung geschnitten, um den Fahrer mit einem Rettungsbrett schonend zu befreien und dem Rettungsdienst zu übergeben. Im Anschluß halfen wir die Fahrbahn wieder frei zu machen und zu reinigen. Für den Einsatz war die B5 voll gesperrt. Nach ca. 1,5 Stunden rückten wir wieder ein. Bericht:A.Obermüller Foto/s: T.Jann/Lübecker Nachrichten

Gestern fand wieder der bundesweite Vorlesetag statt, dieser setzt ein öffentlichkeitswirksames Zeichen für das Vorlesen und weckt die Freude am Lesen. Auch wir nutzten den Tag und trafen uns mit den Kindern unserer Feuerwehrleute in der Feuerwache und lasen bei Knabbergebäck und Limo gemeinsam Geschichten vor. Besonders großen Spaß hatten die Kinder bei einer Quatschgeschichte und Bewegungsgeschichte. Nach 1,5 Stunden gingen wir alle zufrieden und motiviert nach Hause. Das ein oder andere Kind wollte zu Hause seinen Eltern weiter vorlesen. Bericht:A.Obermüller Foto/s: FFG

Für alle Hilfsorganisationen, die beim letzten verkaufsoffenen Sonntag unter dem Motto "Geesthacht hilft" teilnahmen, fand am 16.11.2025 eine "Dankeschön Veranstaltung" im KTS statt. Bei guter Laune schauten wir uns den Film " Karate Kid: Legends" an. Bei Getränken, einer Portion Popcorn und leckerem Eiskonfekt hatten wir viel Spaß und bedanken uns recht herzlich für die Organisation bei Meike Peemöller und Oliver Fries. Bericht:A.Obermüller Foto/s: FFG

In den frühen Morgenstunden wurden wir heute um 05:45 Uhr zu einem Brand in die Bertha-von-Suttner-Schule alarmiert. Bereits auf Anfahrt war ein deutlicher Feuerschein sichtbar. Aufgrund der Lage erfolgte umgehend eine Stichworterhöhung auf FEU 3. Daraufhin wurde die Feuerwehr Grünhof-Tesperhude nachalarmiert. Zusätzlich wurden die Drehleiter der Feuerwehr Lauenburg sowie die Feuerwehren Hamwarde, Escheburg und Börnsen zur Unterstützung nachgefordert. Beim Eintreffen der ersten Kräfte standen Räume des NaWi-Traktes (Naturwissenschaftstraktes) der Schule in Vollbrand. Da sich in den angrenzenden Chemieräumen Gasanschlüsse befanden, wurden die Stadtwerke Geesthacht zur Einsatzstelle gerufen, um die Gaszufuhr abzusperren. Unverzüglich wurde die Brandbekämpfung über einen Außenangriff sowie über das Wenderohr der Drehleiter eingeleitet. Parallel bauten nachrückende Kräfte von mehreren Hydranten aus eine stabile Wasserversorgung auf. Nachdem diese stand, konnte auch ein Innenangriff unter Atemschutz begonnen werden. Zur besseren Organisation und Koordination der Einsatzstelle wurden zwei Einsatzabschnitte gebildet: Abschnitt 1: Brandbekämpfung Abschnitt 2: Entrauchung und Belüftung des Gebäudes Zur Entrauchung wurden mehrere Druckbelüfter eingesetzt. Außerdem wurde das gesamte Gebäude kontrolliert und auf Glutnester überprüft. Insgesamt waren rund 180 Einsatzkräfte der Feuerwehren vor Ort, darunter 26 Atemschutztrupps im Einsatz. Die Technische Drohneneinheit des Kreisfeuerwehrverbandes Herzogtum Lauenburg unterstützte die Einsatzleitung mit Luftaufnahmen und ergänzenden Wärmebildern, die mithilfe der an der Drohne verbauten Wärmebildkamera erstellt wurden. So konnte die Lage aus der Vogelperspektive präzise beurteilt und gezielt auf verbleibende Glutnester reagiert werden. Der Baufachberater des THW Lauenburg wurde ebenfalls hinzugezogen. Das Technische Hilfswerk (THW) übernahm anschließend Maßnahmen zur Eigentums- und Absturzsicherung. Hierbei wurden beschädigte Fenster- und Dachöffnungen mit Holz- und OSB-Platten verschlossen. Die DLRG Oberelbe stellte während des Einsatzes die Verpflegung der Einsatzkräfte sicher. Die Nachlöscharbeiten dauerten mehrere Stunden an. Im Anschluss erfolgte eine Brandnachschau, um verbliebene Glutnester mithilfe der Wärmebildkamera aufzuspüren und ein erneutes Aufflammen zu verhindern. Der Einsatz einschließlich Nachbereitung dauerte rund acht Stunden. Die Brandursache ist derzeit noch ungeklärt, die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Ein herzlicher Dank gilt allen Einsatz- und Hilfskräften für die gute Zusammenarbeit an der Einsatzstelle.

Im September wurde Bjarne Bösling zum neuen Gruppenführer für unseren Gerätewagen Atemschutz, Strahlenschutz, Gefahrgut (GW-ASG) gewählt. Mit seinem Engagement und seiner Erfahrung übernimmt Bjarne künftig die Verantwortung für das Sonderfahrzeug und die dazugehörige Gruppe, die im Einsatzfall unter anderem bei Gefahrguteinsätzen oder besonderen Lagen unterstützt. „Ich freue mich über das Vertrauen der Mannschaft und auf die gemeinsame Zusammenarbeit im Einsatzdienst und im Vorstand“, sind Bjarnes Worte nach seiner Wahl. Wir gratulieren Bjarne herzlich zu seiner neuen Aufgabe und wünschen ihm viel Erfolg, spannende Herausforderungen und eine erfolgreiche Zeit in seiner neuen Funktion. Beitrag: Simon Pohl Foto: Feuerwehr Geesthacht

Unter dem Motto "Geesthacht hilft" fand am 26.10.25 der zweite verkaufsoffene Sonntag statt. Mehrere Hilfsorganisationen stellten ihre Arbeit vor. Trotz widrigem Wetter präsentierten wir uns als Gemeindefeuerwehr mit 2 Fahrzeugen und informierten über unsere Arbeit. Leider kamen bei Regen und Sturm nur wenige Leute vorbei und nach 3 Stunden beendeten wir unseren Auftritt in der Fußgängerzone. Bericht:A.Obermüller Foto/s: Feuerwehr Geesthacht

Durch die Unterstützung unseres Fördervereins konnten 24 Kameradinnen und Kameraden an zwei Terminen im Oktober am Blaulichttraining für Feuerwehren im dem ADAC Fahrsicherheitszentrum teilnehmen. Richtiges Bremsen, kontrolliertes Ausweichen und sicheres Kurven fahren – dies alles waren Elemente der Schulung, die jeder beherrschen muss. Weiterhin wurde im Training die behutsame und ökonomische Fahrweise trainiert. Alle Teilnehmer hatten viel Spaß und waren konzentriert bei der Sache. Bericht: A.Obermüller Foto/s: FFG

Zum Wochenanfang alarmierte uns die Leitstelle am 20.10.25 um 13:03 Uhr zu einem Böschungsbrand an die B404. Schon auf Anfahrt konnten wir die schwarze Rauchwolke sehen. Vor Ort brannte allerdings nicht die Böschung, sondern ein PKW stand am Schleusenkanal in Vollbrand. Sofort wurde die Brandbekämpfung mit 1 S-Rohr unter Atemschutz eingeleitet. Die Insassen konnten sich rechtzeitig ins Freie retten, verletzt wurde niemand. Nach ca. 1,5 Stunden rückten wir wieder ein. Bericht: A.Obermüller Foto/s: T.Jann/ Lübecker Nachrichten


