Dachstuhlbrand in Börnsen
Marvin Tepp • 27. September 2026
Am heutigen Vormittag wurden wir infolge einer Stichworterhöhung auf FEUER 2 – Dachstuhlbrand nach Börnsen alarmiert.
Bei unserem Eintreffen stand der Dachstuhl eines Mehrfamilienhauses bereits in Flammen. Das Feuer hatte sich vom ersten Obergeschoss in den Dachbereich ausgebreitet und dort großflächig ausgedehnt.
Zur Brandbekämpfung mussten über zwei Drehleitern große Teile der Dachfläche aufgenommen werden. Unter den entfernten Dachpfannen konnten anschließend die darunterliegenden Brand- und Glutnester gezielt abgelöscht werden. Parallel dazu erfolgte über mehrere Trupps der Innenangriff. Für die Arbeiten im Gebäude sowie über die Drehleitern stellten wir mehrere Atemschutztrupps.
Nachdem im Verlauf des Vormittags Feuer aus gemeldet werden konnte, begannen die umfangreichen Nachlöscharbeiten. Hierfür wurde das bereits abgedeckte Dach mit Löschschaum bedeckt, um auch letzte Glutnester zu erreichen und ein erneutes Aufflammen zu verhindern.
Ein weiterer Schwerpunkt unseres Einsatzes lag auf der Einsatzstellenhygiene. Mit unserem Gerätewagen Hygiene übernahmen wir die Dekontamination der eingesetzten Atemschutzgeräteträger. Die Trupps konnten sich dadurch kontrolliert entkleiden und reinigen. So konnte eine mögliche Kontaminationsverschleppung von der Einsatzstelle bestmöglich verhindert werden.
Während der Einsatzmaßnahmen musste die B 207 zeitweise voll gesperrt werden.
In der Spitze waren rund 100 Einsatzkräfte an der Einsatzstelle im Einsatz. Neben mehreren Feuerwehren aus dem Amt Hohe Elbgeest waren unter anderem die Technische Einsatzleitung (TEL), die Technische Einsatzgruppe Drohne (TE-D), ein Baufachberater des THW sowie die Versorgungsgruppe des DRK vor Ort.
Ein anspruchsvoller Einsatz, der einmal mehr die Bedeutung der engen Zusammenarbeit verschiedener Einheiten und Fachbereiche gezeigt hat.










