Gemeindefeuerwehr Geesthacht    Notruf: 112

Samstag, 21 Juli 2018 15:32

Kreiszeltlager 2018

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Vom 07.07. - 17.07.2018 waren wir mit vielen anderen Jugendfeuerwehren des Kreis Herzogtum Lauenburg in Nieblum auf Föhr zum Kreiszeltlager.

Gestartet wurde am Samstag um 01:00 Uhr in der Früh, damit wir in Dagebüll die Fähre um 05:00 Uhr nehmen konnten. Als wir dann um 06:30 Uhr auf dem Zeltplatz des Zeltlagervereins "Die Falken" angekommen waren, ging es ans Zelte aufbauen. Für uns standen 4 Zelte zur Verfügung, die wir dann bis zur Mittagszeit aufgebaut hatten und eingezogen waren. Nach und nach kamen dann alle anderen Jugendfeuerwehren an, die wir dann noch beim Zeltaufbau unterstützten. Unser "Zeltdorf" bestand aus den Jugendfeuerwehren Aumühle, Escheburg, Kröppelshagen, Wentorf und uns. Den Tag ließen wir gemeinsam mit den Kameraden aus Kröppelshagen mit Grillfleisch, das unsere Ausbilder für uns grillten, ausklingen.

Am nächsten Morgen wurde dann das Kreiszeltlager am Strand von Föhr offiziell durch unseren Kreisjugendfeuerwehrwarteröffnet und wir hatten danach Zeit den Zeltplatz zu erkunden.

Am Montag standen dann die Abnahmen für die Jugendflammen 2 und 3 an. Von uns nahmen 4 Kameraden für die Stufe 2 teil und bestanden diese mit tollen 97,2 %. Die 6 Kameraden, die für die Stufe 3 antraten, bestanden diese mit 94 %.

Am Dienstag stand dann als Programmpunkt die Wattwanderung der gesamten Kreisjugendfeuerwehr an. Dazu sind wir mit dem Schiff nach Amrum gefahren. Von dort aus sind wir die ca. 9 km lange Strecke mit knapp 250 Personen durch das Watt nach Föhr gewandert. Ziemlich kaputtwurde nur noch Abendbrot gegessen und dann schlafen gegangen.

Am Mittwoch Vormittag wurde spontan ein Fußballturnier organisiert, an dem 12 Jugendfeuerwehrmannschaften teilnahmen. Gespielt wurde in 4 Dreiergruppen, in der wir uns mit einem Sieg und einem Unentschieden als Gruppenerster durchsetzen konnten. Im Halbfinale kam es dann zum Stadtduell zwischen uns und der JF Schwarzenbek. Das spannende Spiel konnten wir nach kämpferischer Leistung mit 2:0 für uns entscheiden und waren im Finale. Dort trafen wir auf die Jugendfeuerwehr aus Stubben, die als leichter Favorit ins Finale einzog. Nach großem Kampf endete das Spiel nach regulärer Spielzeit mit 0:0, so daß die Entscheidung im 9 Meterschießen fallen musste. Dort setzten wir uns mit 2:1 durch und wurden "Fußballweltmeister" der Jugendfeuerwehren des Kreises.

Nachmittags ging es für uns nach Wyk auf die Kartbahn, auf der man mit Elektro-Karts seine Runden drehen kann. Dort hatten wir alle eine Menge Spaß.

Am Abend stand dann der Mottoabend an, an dem jedes Dorf zum Thema "Piraten" etwas vorführen sollte. Wir entschieden uns mit allen Jugendfeuerwehren aus unserem Dorf für den Piratentanz von Markus Becker. Nach den Vorführungen ging es in die Mehrzweckhalle zur Zeltdisco.

Am Donnerstag machten wir zusammen mit den Jugendfeuerwehren Aumühle, Börnsen, Kröppelshagen und Schwarzenbek die "Große Halligmeer-Kreuzfahrt". Zu Beginn wurde ein Schleppnetz ins Wasser gelassen und nach Einholen der Fang gezeigt und erklärt. Die Fahrt ging über die Hallig Langeness zur Hallig Gröde, die auch als kleinste Gemeinde Deutschlands bekannt ist. Auf dieser Hallig leben 8 Personen und sie hat einen eigenen Bürgermeister. Nach einem einstündigen Aufenthalt ging es wieder zurück in Richtung Föhr vorbei an einigen Seehundsbänken.

Am Abend stand dann der Nachtmarsch auf dem Programm. Der Nachtmarsch begann um 21 Ur und bestand aus 7 Stationen und einer Sonderstation, an denen von uns feuerwehrtechnisches Wissen und auch Spaß gefordert wurde. Am Ende konnten wir uns den ersten Platz von 19 Jugendfeuerwehren sichern.

Den Freitag hatten wir zur freien Verfügung, bis um 16 Uhr für alle die Lagertaufe anstand. Alle Jugendliche, die noch nicht bei einem Zeltlager getauft wurden, stellten sich den Aufgaben, die ein Ausbilder der JF Kröppelshagen vorbereitet hatte. So musste ein Schokokuss ohne Hände gegessen werden, dieser hatte als Überraschung noch Senf in sich, und als Getränk gab es ein Cocktail aus Selter, Lakritzbär und Sahne. Da die Täuflinge danach ein wenig "beschmiert" aussahen wurden sie am Ende noch von den Adjutanten mit dem Inhalt einer Wasserflasche abgeduscht. Aber auch die Ausbilder wurden von dieser Taufe nicht verschont und mussten sich ebenfalls der Aufgaben stellen.

Am Abend wurde dann noch ein Abschlussbild gemacht und das Zeltlager durch den Kreisjugendfeuerwehrwart für beendet erklärt.

Am Samstag ging es dann wieder zurück in die Heimat.

Das Kreiszeltlager hat wieder einmal Spaß gemacht und wir freuen uns auf 2020.

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