Freitagnacht um 0:29 Uhr wurde die FF Geesthacht zu einem Wohnungsbrand in den Heuweg gerufen. Alarmiert wurde mit dem Zusatz "Menschenleben in Gefahr" - wie sich herausstellte konnten sich die Bewohner zum Glück selbst retten. Dank eines Rauchmelders wurden die Bewohner auf das Feuer aufmerksam und alarmierten die Feuerwehr.
Der Brand in dem Mehrfamilienhaus brach im Erdgeschoss aus. Durch den Flammenüberschlag waren bereits Gegenstände des Balkons im ersten Obergeschoss in Brand geraten. Die Flammen schlugen bis zum Dachgeschoss hoch. Das ausgedehnte Feuer wurde vom Garten aus bekämpft, da so das Treppenhaus rauchfrei gehalten werden konnte und weniger Schaden angerichtet wurde.
Bei -7°C gestaltete sich die Wasserversorgung als mühsam, da der nächst gelegene Hydrant vereist war und so über eine längere Strecke die Wasserversorgung aufgebaut werden musste.
Der Einsatz dauerte etwa 3 Stunden.
Die Bewohner des Hauses konnten nach Rücksprache mit dem Ordnungs- und Sozialamt bei Freunden und Bekannten unterkommen. Die Wohnung muss aufwendig saniert werden, ebenso wie die Fassade des Hauses.
Die Brandursache ist derzeit noch unklar, die Kriminalpolizei Geesthacht hat die Ermittlungen aufgenommen. Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 200.000,- Euro geschätzt.
Ausgerückt sind Fahrzeuge der Feuerwehr (2 x LF, TLF, DLK, 2 x ELW 1, ELW 2) sowie Fahrzeuge des Rettungsdienstes und der Polizei.
Fotos: Timo Jann


